Kannibalen-Restaurant: Makabere PR-Aktion des Vegetarierbundes

Seit einigen Wochen sorgen skurrile Anzeigen für Gesprächsstoff …

Seit einigen Wochen sorgen skurrile Anzeigen für Gesprächsstoff, in denen die Eröffnung eines Menschenfleisch-Restaurants namens „Flimé“ in Berlin beworben und nach freiwilligen Spendern und aufgeschlossenen Chirurgen gesucht wurde.

Dass es sich bei den Annoncen um eine PR-Aktion handeln musste, war schnell klar. Nur wer hinter den etwas makaberen Anzeigen steckte, blieb bisher im Verborgenen.

Auf einer Pressekonferenz wurde das Geheimnis heute gelüftet: Der Vegetarierbund Deutschlands hat die Kampagne ins Leben gerufen, um auf die Menschen aufmerksam zu machen, die durch den Fleischkonsum in Mitleidenschaft gezogen werden.

So würde alle 3,6 Sekunden ein Mensch an Unterernährung sterben, während ein Großteil der Getreideerträge an Nutztiere verfüttert wird. „Ob Welthunger, Klimawandel, Wasserknappheit, Regenwaldabholzung, Tierseuchen oder Wohlstandskrankheiten – all diese großen, globalen Problemen werden durch unseren hohen Fleischkonsum verursacht oder verschärft. Über diese Tatsachen macht sich im Alltag kaum einer Gedanken. Deshalb war es nötig, eine solche kreative Kampagne ins Leben zu rufen“, so Sebastian Zösch vom Vegetarierbund.

Ob die Aktion wirklich dazu beitragen konnte jemanden dazu zu bewegen seine Essgewohnheiten zu ändern, bleibt eher zweifelhaft. Zumindest ist der Vegetarierbund nun in aller Munde.

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