
Der Fall Polanski hält die Presse seit Monaten in Atem. Der Regisseur wurde im September bei der Einreise in die Schweiz verhaftet. Gegen ihn lief ein internationaler Haftbefehl, weil er 1976 in den USA wegen sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen vor Gericht stand, kurz vor der Urteilsverkündung aber nach Frankreich floh.
Bis vor wenigen Tagen saß Polanski in Abschiebehaft in einem Schweizer Gefängnis. Nachdem er aber eine Kaution von 4,5 Millionen Dollar hinterlegt hatte, wurde die Haft in einen Hausarrest umgewandelt.
Seither wartet der Filmemacher in seinem Chalet in Gstaad auf die Entscheidung, ob er an die USA ausgeliefert wird.
Die Verhaftung sorgte bei vielen Hollywood-Stars für Unverständnis. Sie argumentierten, die Tat sei doch eigentlich schon längst verjährt und Polanski hätte in den letzten Jahren in seinem Exil genug gelitten.
Star-Regisseur James Cameron kann dieser Argumentation scheinbar wenig abgewinnen. Auf Nachfrage von TIKonline.de bei Camerons Besuch in Berlin, sagte der 55-jährige: „Ich habe Kinder, also … er soll sich der Gerechtigkeit stellen!“
James Camerons Meinung zum Fall Polanski.
Hier gibt’s das Video von Polanskis morgendlicher Autogrammstunde.





