
„Er ist ein Vollidiot und privat genauso abgebrüht wie in der Sendung. Er muss das nicht mal spielen“, berichtet Sido der Jugendzeitschrift. Besonders hat Sido geschockt, wie innerhalb der Sendung mit den Kandidaten und deren Geschichten umgegangen wird. Auch wenn man gut performen könne, hieße das noch lange nicht, dass man auch weiterkommt.
„Wenn du keine spannende Story zu erzählen hast, kommst du nicht weiter. Ich glaube, die Kandidaten werden vor dem Casting ganz direkt gefragt: ‚Hat deine Mutter Krebs?’ oder ,Ist dein Vater pleite?’“, schildert der Berliner Rapper seine Erfahrungen als Popstars-Juror.
Ein Ampelsystem, welches nur die Jury sehen kann, bestimme, welcher Kandidat eine Runde weiterkommt und welcher nach Hause muss. „Blinkte Rot auf, mussten wir ,Nein’ sagen. Bei Grün sollte der Kandidat weiterkommen“, erklärt Sido das Auswahlverfahren.
Schwere Vorwürfe, die der Berliner gegen „Popstars“ und D! vorbringt. Reaktionen von den Machern des Formats oder D! selbst gab es noch nicht.
Sido saß im Jahr 2008 neben Detlef Soost und Loona in der Jury von „Popstars“. Aus dieser Staffel ist die Band Queensberry hervorgegangen. Sido ist mit Doreen Steinert zusammen, die 2004 selbst Popstars-Kandidatin war und es in die Band Nu Pagadi schaffte.
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