Dieter Bohlen: Lässt sich nicht den Mund verbieten

Gestern wurde bekannt, dass die Medienwächter der „FSF“ Dieter Bohlen für die neue „DSDS“-Staffel einen Maulkorb verpassen wollen …

Gestern wurde bekannt, dass die Medienwächter der „Freiwilligen Selbstkontrolle im Fernsehen FSF“ Dieter Bohlen für die neue „DSDS“-Staffel einen Maulkorb verpassen wollen. Laut der „Bild-Zeitung“ sollen sie Bohlen auferlegt haben keine Fäkalsprache zu benutzen, sich nicht über die Schwächen der Kandidaten lustig zu machen oder sie mit Tieren zu vergleichen.

Dass sich Bohlen das nicht einfach so bieten lassen würde, war klar. Und so wundert es nicht, dass der „DSDS“-Oberjuror – ebenfalls per „Bild“ – mächtig von Leder zieht.

Er werde sich von niemandem den Mund verbieten lassen, so Bohlen. Immerhin stehe er für Klartext. „Der Roy Black der TV-Unterhaltung werde ich nicht! Bohlen bleibt Bohlen“, verkündet er.

Er droht sogar mit seinem Rückzug von „DSDS“: „Wenn jetzt Goethe-Deutsch ohne Wahrheit gefordert ist, dann muss Marcel Reich-Ranicki in der DSDS-Jury sitzen. Wenn ich die Wahrheit nicht mehr sagen darf, dann macht DSDS keinen Sinn mehr. Dann mache ich lieber ’ne Show im Internet.“

Bisher habe er nur Leute runter gemacht, die es seiner Meinung nach auch vertragen konnten. Deshalb kann er die ganze Aufregung nicht verstehen.

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