
21 Bürgerinnen und Bürger wurden im Amtssitz des Bundespräsidenten am Spreebogen mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Darunter auch die Sängerin Nana Mouskouri, Musiker Till Brönner, Journalistin und ehemalige London-Korrespondentin Annette Dittert sowie die Holocaust-Überlebende Tova Friedman mit ihrem Enkel Aron Goodman. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier händigte die Orden persönlich aus. Für ihn war es die letzte große Ordensverleihung seiner Amtszeit.

Besonders war das Wiedersehen mit Nana Mouskouri. Die Sängerin begeht in wenigen Tagen ihren 92. Geburtstag. Sie betrat den Saal begleitet von ihrem Plattenfirmen-Boss Frank Briegmann. Auf der Bühne richtete die Sängerin ein paar Worte an die Menschen: „Deutschland war das erste Land, das hat mir meine erste goldene Schallplatte gegeben. Alles hat begonnen, hier in Deutschland. Vielen Dank für Sie alle, dass Sie meine Stimme gehört haben.“ Danach geleitete sie Frank-Walter Steinmeier zu ihrem Platz und gab ihr einen Kuss auf die Wange. Ihren Ehemann André Chapelle sahen wir im Publikum. Beim Gruppenfoto mit allen geehrten trug Nana Mouskouri dann auch ihren Orden.

Till Brönner erzählte uns über Mouskouri: „Ich kenne Nana Mouskouri glücklicherweise schon ein paar Jahre und natürlich ist sie ein Vorbild. Nicht zuletzt auch wegen der Künstler, die an ihrer Seite waren und mit denen sie gearbeitet hat. Das waren alles auch meine großen Vorbilder. Sie ist eine Weltbürgerin. Und als Musikerin, als Künstlerin der Musik Weltbürgerin zu sein, ist vielleicht die größte Errungenschaft überhaupt, dass man überall, wo man auf der Welt gerade ist, eigentlich sofort ein Feedback bekommt für das, was man für das Leben der Menschen an Bereicherung mitgebracht hat.“











