
Roter Teppich und Blitzlichtgewitter im Ballhaus Berlin. Zu Ihrem 30. Geburtstag hatte Rapperin Katja Krasavice geladen. Es kamen jede Menge Prominente wie Oliver Pocher, Olivia Jones, Joelina Drews, Jenny Frankenhauser, Claudia Obert mit Freund Max, Prinz Marcus von Anhalt, Bert Wollersheim, Julian F.M. Stoeckel mit Freund Marcell oder Micaela Schäfer mit ihrem neuen Freund Dirk. Im Vorfeld der großen Sause gab es einige Schlagzeilen, weil Katja erklärt hatte, sie habe auch Alt-Bundeskanzlerin Merkel zu ihrer Geburtstagsfeier eingeladen. Doch wer ist eigentlich Katja Krasavice? Katja ist eine erfolgreiche deutsche Webvideoproduzentin, Rapperin und Unternehmerin, die ab 2014 durch freizügige YouTube-Videos bekannt wurde. Sie baute sich eine gigantische Social-Media-Reichweite auf und erreichte mit mehreren Alben Platz 1 der deutschen Musikcharts. Trotz ständiger Polarisierung nutzt sie ihr auffälliges, durch Schönheitsoperationen geprägtes Image gezielt für Female Empowerment und gegen Slut-Shaming.


Erst als alle Gäste vor Ort waren, schwebte Katja Krasavice ganz in Weiß mit Schleier ein, rauschte durch die Menge und posierte mit gewohnt nackter Haut für die Kameras. Im persönlichen Interview verriet uns Katja, wie es sich mit 30 anfühlt: „Geil, sehr toll!“

Worauf sie am meisten stolz ist in ihrem Leben? Katja: „Ich bin am meisten stolz darauf, dass ich mir nie etwas sagen lassen habe, dass ich zu 90 % in meinem Leben immer alles nach meinem Kopf gemacht habe.“ Wie Katja heute auf ihre Karriere und ihren Erfolg blickt, erklärt sie so: „Krass auf jeden Fall, unreal, surreal, aber es geht alles so schnell, dass man das gar nicht so schätzen und verstehen kann. Also ich schätze das jetzt mehr als in dem Moment als es war, weil in dem Moment ist alles so schnell.“ Eigentlich war auch Angela Merkel eingeladen. Katja erklärt: „Sie weiß wer ich bin und Sie weiß, dass ich sie Liebe und das reicht mir. Und ich werde sie treffen. Ich weiß es. Und dann werden wir einen Kaffee trinken…“ Würde Katja in die Politik gehen, würde sie sich für Frauen stark machen. Katja erklärt: „Mir ist einfach nur wichtig, dass Frauen mehr gepusht werden, mehr akzeptiert werden in jeder Art und Form. Und vor allem auch dass Periodenprodukte kostenlos sind. Dass einer Frau geglaubt wird wenn sie sagt, ich wurde vergewaltigt… Wenn mir irgendetwas passiert, irgendeine Körperlichkeit mit einem Mann, der mich anfasst, weiß ich einfach, dass mir zu einer hohen prozentzahl nicht geglaubt wird…“





















