
Marina and the Diamonds gesteht offen, dass sie ein Star sein will. Die walisische Sängerin gibt im Interview mit der „Frankfurter Rundschau“ zu, dass sie es mit ihrem neuen Album „Electra Heart“ endlich schaffen will, weltweit berühmt zu werden.
„Die Herausforderung war, ein großes Popalbum zu machen, das es durch das amerikanische System schafft. Doch nun liebe ich jeden Song, so dass ich nicht mal mehr enttäuscht wäre, wenn es in den Staaten nicht durchstartet. Das war bei meinem Debüt noch anders: Ich war enttäuscht, dass es mich nicht zum Star gemacht hat“, erklärt sie und versichert, dass es allen Musikern so geht. „Alle Künstler wollen groß sein. Aber es ist uncool, das zu sagen. Ich sage es, weil es die Wahrheit ist.“
Um den internationalen Durchbruch zu schaffen, hat sich Marina and the Diamonds dazu entschlossen, auf ihrem neuen Werk poppigere Töne anzuschlagen und sich als Fake zu inszenieren.
„Auf gewisse Art zelebriere ich das mit dieser Platte. Ich finde Britney-Spears-Bubblegum-Pop interessant“, offenabrt die 26-Jährige. „Millionen von Mädchen und Jungs lieben es, auch wenn das Image oft ohne Substanz ist. Pop basiert auf Illusionen, nicht auf Realität.“



