
Daniel Schuhmacher glaubt, dass man es als Star einer Castingshow schwer hat. Der Gewinner der sechsten „Deutschland sucht den Superstar“-Staffel findet es schade, dass man ihn wegen seiner Teilnahme an der Talentsuche abwertet. Trotzdem weiß er es zu schätzen, was ihm durch „DSDS“ ermöglicht wurde.
„Es gibt eben zwei Seiten an dem Ganzen“, seufzt der 22-jährige Sänger im Gespräch mit „musiktipps24.com“. „Ich denke, ohne DSDS könnte ich nicht das machen, was ich jetzt eben mache. Ich könnte nicht auf professioneller Basis Musik machen, ich könnte keine Singles oder Alben rausbringen, ich könnte nicht auf Tournee gehen und live vor Publikum mit einer richtig coolen Band spielen.“
Das Ganze habe jedoch auch Nachteile, betont Schuhmacher. „Andererseits hat man halt immer diesen Stempel, dieses Casting-Klischee auf sich lasten und bekommt das auch schwer weg, egal, was man kann.“
Inzwischen habe er jedoch gelernt damit umzugehen. „Ich bin da schon ein Kämpfer, und mittlerweile geht mir das Ganze auch gar nicht mehr wirklich nahe. Ich muss vor allem meine Fans überzeugen, nicht irgendwelche Medien.“
Seine neue Single “If it’s Love” wird am 26. März erscheinen und Fans des blonden Stars überraschen. Statt Balladen-Sounds darf man eine „Uptempo-Nummer“ erwarten. „Die neue Single ist was Schnelleres, was viele überraschen könnte“, verrät Schuhmacher im Voraus.
In Zukunft wolle er dann aber eine andere Richtung einschlagen. Das nächste Album will er „erwachsener klingen“ lassen. „Die Sachen, die jetzt kommen, sind musikalisch vielfältiger, weil ich wirklich viele Musikrichtungen mag, Rock und Soul zum Beispiel. Wir versuchen, eine Mischung aus Popmusik mit Elementen aus Rock, Soul und Akustik auf das Album zu bekommen“, so der Baden-Württemberger.
Das kommt passend zu seinem Imagewandel, den er seit seinem Sieg bei „DSDS“ durchgemacht hat. Stolz erklärt er: „Jetzt bilden das Äußere und das Innere eine Einheit.“



