Wilson Gonzalez: Darum demonstrierten wir für Polanski

Die Verhaftung von Roman Polanski in Zürich hat unter Schauspielern und Künstlern eine Welle der Entrüstung ausgelöst …

Die Verhaftung von Roman Polanski in Zürich hat unter Schauspielern und Künstlern eine Welle der Entrüstung ausgelöst. Auch die Gebrüder Ochsenknecht reihten sich in die Protestfront ein.

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Als die Jungschauspieler ihren neuen Film „Gangs“ in Zürich vorstellten, traten sie mit eilig selbst gemalten „Freiheit für Polanski“-Plakaten vor die wartenden Fotografen.

Am Rande der großen „Gangs“-Premiere am gestrigen Dienstag in Berlin fragte TIKonline.de bei Wilson Gonzalez nach, wie die Aktion denn genau gemeint war. Immerhin waren die beiden zum Zeitpunkt der Tat noch nicht einmal geboren.

Wilsons Erklärungsversuch: „Man hat 30 Jahre keinen Vorfall gehört von Roman Polanski und auf einmal kommt vom Staat, dass er verhaftet wird bei einem Filmfestival, was eigentlich für ihn dazu dient, einen Ehrenpreis zu kriegen. Und irgendwie fühlt man sich doch verarscht von den Beamten oder den Ministern.“

Dass der Haftbefehl gegen Polanski schon seit 1976 besteht und Vergewaltigung in den USA nicht verjährt, ist dem Ochsenknecht-Sprössling wohl entgangen.

Hier geht´s zur großen Fotogalerie!

Wilson Gonzalez erklärt, was es mit der Protestaktion auf sich hatte.

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