Plastinate made in USA zu Gast in Köln: Konkurrenz für „Dr. Tod“

Gunther von Hagens, vom Boulevard gerne auch „Dr. Tod“ genannt, bekommt Konkurrenz …

Gunther von Hagens, vom Boulevard gerne auch „Dr. Tod“ genannt, bekommt Konkurrenz. Am 19. Dezember eröffnet in der Kölner „Expo XXI“ erstmals „Bodies … Die Ausstellung“ ihre Pforten.

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Genau wie von Hagens in seinen „Körperwelten“, setzen auch die Macher von „Bodies“ auf plastinierte Präparate von Menschen und deren Organen. „Seit Jahrhunderten lernen Mediziner die inneren Funktionen des menschlichen Körpers durch das Studium menschlicher Körper kennen. Nun kann sich die breite Öffentlichkeit ebenfalls damit vertraut machen“, so Dr. Roy Glover, Leiter der Ausstellung und emeritierter Professor für Anatomie und Zellbiologie der Universität von Michigan.

Skelett, Muskeln, Blutkreislauf, Fortpflanzungssysteme, Atmung und vieles mehr können die Besucher unmittelbar in Augenschein nehmen. Die Ganzkörperpräparate werden dabei auch in lebensechten Posen ausgestellt.

Um dem selbst auferlegten Bildungsauftrag gerecht zu werden, zeigen verschiedene Ausstellungsstücke zudem eindringlich, wie sich falsche Ernährung, Bewegungsmangel sowie übermäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss auf den Körper auswirken.

Mehr als elf Millionen Besucher zog die Ausstellung bereits weltweit in ihren Bann. Nun kann „Bodies … Die Ausstellung“ in Deutschland beweisen, ob sie Platzhirsch von Hagens das Wasser reichen kann.

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