Simone Thomalla bei der Emmy Party 2026: Im Red-Carpet-Talk am Schlosshotel Berlin zeigt sich die beliebte Schauspielerin („Frühling“, „Tatort“) zunächst gut gelaunt und reflektiert über ihr Leben, ihre Karriere und warum sie trotz vergangener Fehler absolut nichts bereut. Doch als das Gespräch auf den aktuellen Zustand der Medienlandschaft und die politische Lage in Berlin kommt, schlägt der Ton um. Erschreckend ehrlich gesteht Simone Thomalla, dass sie jungen Menschen heute nicht mehr mit gutem Gewissen dazu raten würde, in die Schauspiel- und Medienbranche einzusteigen. Der Druck durch Social Media sei enorm und es würden zu viele „Scheinwelten“ aufgebaut, in denen echte Leistung oft gar keine Rolle mehr spielt. Besonders brisant wird es, als sie auf den Rücktritt des Regierenden Bürgermeisters von Berlin reagiert. Für Thomalla ist die aktuelle Situation ein Spiegelbild einer viel größeren, gesellschaftlichen Krise. Sie warnt vor einer zunehmenden „Wutgesellschaft“, in der sachlicher Dialog durch Hass ersetzt wird: „Wir sind in einer Demokratie, wo man aber letzten Endes irgendwo nicht mehr sagen kann, was man denkt.“ Als „Kind der DDR“ ziehe sie hier besorgniserregende Parallelen zur Vergangenheit. Auch für die aktuellen Verbots-Debatten hat sie eine klare Botschaft: Statt über ein AfD-Verbot nachzudenken, müsse sich die Politik endlich um die realen Probleme der Menschen kümmern, die sie erst zu solchen Wahlen treiben. Ein extrem mutiges, nachdenkliches und direktes Interview einer Frau, die kein Blatt vor den Mund nimmt! #simonethomalla
Simone Thomalla über Karriere, Gesellschaft und Politik: „Wir leben in einer Wutgesellschaft“
Simone Thomalla bei der Emmy Party 2026: Im Red-Carpet-Talk am Schlosshotel Berlin zeigt sich die beliebte Schauspielerin („Frühling“, „Tatort“) zunächst gut gelaunt und reflektiert über ihr Leben, ihre Karriere und warum sie trotz vergangener Fehler absolut nichts bereut. Doch als…
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