
Es war keine große Überraschung: Oliver Pochers (30) Auftritt mit Augenklappe und Wehrmachtsuniform kam nicht überall gut an. Besonders der Rundfunkrat des SWR fand wenig Gefallen an der Stauffenberg/Tom Cruise-Parodie des Comedians.
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Pocher war sowohl bei der Premiere des Will Smith-Films „Sieben Leben“ als auch in der letzten Ausgabe von „Schmidt & Pocher“ in seiner Verkleidung aufgetreten, um den Start des Tom Cruise-Streifens „Operation Walküre“ aufs Korn zu nehmen.
Gegenüber den „Stuttgarter Nachrichten“ wetterte SWR-Rundfunkratsmitglied Theresia Wieland: „Was da wieder gelaufen ist, ist unsagbar pietätlos und ehrabschneidend!“ Pocher habe mit seinem Auftritt „den Helden des deutschen Widerstandes ins Lächerliche“ gezogen.
Zu viel für Wieland: „Die ARD wird aus Gebührengeldern bezahlt. Herr Pocher darf gern zu den Privaten gehen.“
Schon seit längerem profiliert sich der SWR als ausgesprochener Pocher-Gegner. Auf Druck der Sendeanstalt musste das „Nazometer“, bei dem Schmidt und Pocher Begriffe aus der Nazizeit testeten, eingestellt werden. Auch ein Interview mit der Skandal-Rapperin Lady Ray Bitch sorgte beim SWR für Unmut.
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