
Es scheint, als hätte jemand an der Uhr gedreht. In „Hilde“ mimt Heike Makatsch die Schauspielerin, Chansonsängerin und Autorin Hildegard Knef und die beiden verbindet tatsächlich eine verblüffende Ähnlichkeit.
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„Hilde“ erzählt die Lebensgeschichte der Knef und offenbart die große Persönlichkeit einer Frau mit all ihren Träumen, ihrer Stärke und ihren Verletzungen, ihrem Lebens- und Überlebenswillen.
Von der Nachwuchsschauspielerin, die 1946 mit Wolfgang Staudtes „Die Mörder sind unter uns“ zum Star wurde, über das Idol, das eine harmlose Nacktszene in Willi Forsts „Die Sünderin“ in Ungnade fallen lässt, vergingen in der Karriere von Hildegard Knef nur wenige Jahre. Verlässlich folgten den Höhepunkten die Tiefschläge, doch sie gab nicht auf.
42 Tage lang wurde in Berlin, NRW und Magdeburg gedreht, bis im August letzten Jahres dann die letzte Klappe fiel.
Die lang erwartete Hildegard Knef-Filmografie soll übrigens im Berlinale-Spezialprogramm Premiere feiern. Die 59. Filmfestspiele von Berlin finden vom 5. bis 15. Februar statt.
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