
Dieter Bohlen kritisiert „The Voice of Germany“. Der „Deutschland sucht den Superstar“-Juror kann mit der Castingshow von ProSieben so gar nichts anfangen. Denn – im Gegensatz zur RTL-Sendung – würden beim Konkurrenzformat die Gewinner später keinen Erfolg haben.
„Fakt ist ja, dass zum Beispiel bei ‚The Voice of Germany‘ noch nie ein Nummer-1-Hit rausgekommen ist – die Gewinner müssen doch nach ein paar Wochen wieder Taxi fahren“, so der Pop-Titan im Interview mit der Jugendzeitschrift „Bravo“. Doch auch von den zahlreichen „DSDS“-Gewinnern hört man nach dem ersten Hit nur wenig. Langwieriger Erfolg stellt sich auch bei Bohlens Kandidaten nicht wirklich ein.
Dafür gibt es dem ehemaligen Modern Talking-Mitglied zufolge eine simple Erklärung. „Die meisten werden träge und kriegen nicht die Kurve. Nach ‚DSDS‘ muss man zehnmal so viel arbeiten – das verstehen viele nicht“, fasst der 60-Jährige zusammen.
Für die kommende, bereits zwölfte Staffel von „DSDS“ hofft Bohlen, dass „wirkliche“ Persönlichkeiten teilnehmen, die ordentlich „was auf dem Kasten“ haben.



