
Vor einigen Wochen sorgte sich die Weltöffentlichkeit um die Gesundheit des Dalai Lama. Das geistige und weltliche Oberhaupt der Tibeter war am 28. August mit Bauchschmerzen in eine Klinik in der Nähe von Mumbai eingeliefert und untersucht worden. Einige Tage später konnte aber Entwarnung gegeben werden. Der 73jährige sei nur erschöpft gewesen, heißt es.
Da es dem Dalai Lama nun wieder besser geht, steht seinem Besuch in der deutschen Hauptstadt nichts mehr im Wege. Vom 16. – 19. Oktober weilt der buddhistische Würdenträger in Berlin und wird an der ersten „Mind and Life“-Wissenschaftskonferenz auf dem europäischen Kontinent teilnehmen.
Am 19. Oktober lädt der Dalai Lama dann zu einem öffentlichen Vortrag mit dem Thema „Die Wissenschaft vom Glück“ in die Berliner O2-World und leuchtet dabei die Chancen und Grenzen der Wissenschaft aus.
Seit der Flucht aus seiner Heimat Tibet 1959 pflegt der Dalai Lama den Dialog mit westlichen Wissenschaftlern. Seit Ende der 80er Jahre findet der Austausch auf regelmäßigen „Mind and Life“-Konferenzen in den USA oder in Indien statt.
„Mind and Life“ („Geist und Leben“) ist ein gemeinnütziges Institut mit Sitz in Colorado, USA, das seit rund 20 Jahren den Dialog zwischen spirituellen Traditionen und Wissenschaftlern fördert.
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