
Die Missbrauchsvorwürfe, die Pola Kinski vor wenigen Tagen gegen ihren Vater Klaus Kinski erhoben hat, haben viele geschockt. Von ihrem 5. bis zu ihrem 19. Lebensjahr soll sich der Kult-Schauspieler immer wieder an ihr vergangen haben, berichtet die heute 60-Jährige in ihrem Buch „Kindermund“.
Polas Halbgeschwister Nastassja und Nikolai zeigten sich entsetzt von dem Schicksal ihrer Schwester. So erklärte Nastassja Kinski gegenüber der „Bild-Zeitung“, nichts von den Qualen ihrer Schwester gewusst zu haben, aber zutiefst erschüttert gewesen zu sein, als sie davon erfuhr. Über ihren Vater hat sie nicht viel gutes zu sagen. „Er war kein Vater. 99 Prozent der Zeit hatte ich fürchterliche Angst vor ihm“, so die 51-Jährige.
Sie berichtet auch, dass Klaus Kinski auch bei ihr versucht habe, sich ihr zu nähern. „Er hat es versucht. Er hat mich immer viel zu sehr angefasst, mich ganz eng an sich gedrückt, sodass ich dachte, ich könnte nicht herauskommen. Damals war ich vier oder fünf Jahre alt, und wir lebten in München. Er hat mich auf die Wange geküsst, doch es fühlte sich nicht gut an. Es hat mir Angst gemacht“, erinnert sich Kinski. Glücklicherweise sei es aber dabei geblieben.
Heute sei sie froh, dass ihr Vater nicht mehr lebe. „Als er starb, haben manche Leute mir gesagt, dass es ihnen leidtun würde. Mir tat es nicht leid“, so Nastassja.
Worte, die Rolf Eden nicht verstehen kann. Gegenüber TIKonline.de erklärte der Alt-Playboy, er habe Klaus Kinski gut gekannt. „Wir haben auch einen Film zusammen gedreht … Er war der große Gangster, ich war der Pilot von einer Air France Maschine. Wir waren drei oder vier Wochen zusammen, wo wir den Film gedreht haben. Dann war er bei mir sehr oft zu Gast. Immer ein sehr anständiger, sehr netter adretter Mann. Ich glaube das einfach nicht“, so Eden.
Im Gegenteil unterstellt der 82-Jährigen Pola unlautere Absichten. „Das sind irgendwelche Geschichten. Dieses Fräulein Kinski, sie will in die Schlagzeilen kommen. Das hatte er gar nicht nötig. Er konnte jede Frau kriegen“, lässt Eden wissen. Für ihn sei Kinski immer ein sehr ordentlicher und anständiger Mann gewesen. „Er war ja nächtelang bei mir in meinen Lokalen und hat nie irgendwelche böse Sachen gemacht.“




