
Nun haben wir endlich Gewissheit, was Eisbär Knut umgebracht hat. Der Star des Berliner Zoos ist in Folge einer Gehirnentzündung ertrunken.
Der Direktor des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung, Heribert Hofer, legte am Freitagvormittag das vorläufige Ergebnis der Autopsie vor. Demnach litt Knutt an einer massiven Gehirnentzündung, die mutmaßlich durch einen Erreger ausgelöst wurde.
Die Entzündung habe dazu geführt, dass der Bär vor gut Zwei Wochen vor den Augen von mehreren hundert Menschen zusammengebrochen und in den Wassergraben seines Geheges gestürzt sei. Dort sei er dann ertrunken.
Vermutlich habe Knut schon länger an der Krankheit gelitten und wäre wahrscheinlich auf jeden Fall daran gestorben.
Man habe keine Hinweise auf einen Gen-Defekt gefunden. Auch könne man chronischen Stress als Auslöser für Knuts Krankheit ausschließen.
Knut soll nun dem Naturkundemuseum Berlin übergeben werden, wo man ihn wahrscheinlich in einer Ausstellung zum Thema Klimawandel zeigen will.



