Knut: Ausgestopft ins Museum?

Der Schock und die Trauer über den Tod von Eisbär Knut sitzt immer noch tief …

Der Schock und die Trauer über den Tod von Eisbär Knut sitzt immer noch tief. Der Publikumsliebling, der dem Zoo Berlin in den Letzten vier Jahren Besucherzahlen und Einnahmen in Rekordhöhe bescherte, hinterlässt bei seinen Fans eine große Lücke. Deshalb soll nun ein Denkmal für den berühmten Bären entstehen.

Die „Freunde der Hauptstadtzoos“ wollen auf diese Weise eine dauerhafte Erinnerung an Knut schaffen. „Die Skulptur soll in engem Einvernehmen mit der Geschäftsführung vom Berliner Zoo entwickelt und ein geeigneter Standort für ein dem Eisbärstar Knut angemessenes Denkmal gefunden werden“, gibt Thomas Ziolko, Vorsitzender der Freunde der Hauptstadtzoos, in einer Mitteilung bekannt.

Finanziell beteiligen wird sich der Zoo offenbar aber nicht. Das Geld für die Skulptur soll ausschließlich aus Spenden stammen, heißt es in der Mitteilung weiter. Sollten mehr Spenden eingenommen werden als für die Finanzierung des Denkmals nötig sind, soll der Überschuss in das Spendenprojekt Eisbären für Eisbären“ fließen. Hauptziele des Projekts seien die Unterstützung einer Langzeitstudie über Eisbären in Polargebieten, der Umbau der Bärengehege in Zoo und Tierpark Berlin sowie Kindern sozialschwacher Familien den kostenfreien Besuch in den Hauptstadtzoos zu ermöglichen.

Unterdessen werden die sterblichen Überreste von Knut höchstwahrscheinlich dem Naturkundemuseum Berlin übergeben. Laut der Berliner „B.Z.“ könnte sich Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz sehr gut vorstellen, den ausgestopften Knut in dem Museum auszustellen, ähnlich wie Elefantenbaby Kiri, die schon seit zehn Jahren dort zu sehen ist.


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